Samstag, 30. Juni 2012

Die Verwandlung einer Libellenlarve

Erst habe ich zufällig die Libelle an einem Froschöffel-Stengel entdeckt. So unbeweglich sieht man das Tier kaum. Wieso es sich nicht bewegt, habe ich erst später entdeckt: Die Vierfleck-Libelle ist eben erst geschlüpft und nun trocknet erst der Chitinpanzer.

Libelle an Froschlöffel-Stengel

Dass es im Teich Libellenlarven gibt, habe ich angenommen. Gesehen habe ich bisher keine. Bis heute. Da habe ich total verschlammtes Exemplar entdeckt. Die Tiere sind sehr gut getarnt. Siehst du das Tier im nächsten Bild?

Libellenlarve im Teich

Hier eine Vergrösserung. Welche Libelle wohl daraus schlüpfen wird?

Vergrösserung der Libellenlarve

Auf diesem Bild sieht man recht gut, wie hoch hinauf die Larve geklettert ist, bevor die Libelle geschlüpft ist.
 
Larve und geschlüpfte Libelle

Die Libelle steht nun kurz vor dem ersten Flug


Nach dem Trocknen der erste Start. dieser endete mit einem unfreiwilligen Bad. Wäre die Libelle ohne Hilfe wohl ertrunken? Nach einer Rettungsaktion musste sich die Libelle wieder trocknen lassen.

Minuten nach der oberen Foto die Wasslandung

trocknen auf dem Steg

 Nach dieser Episode gelang dann der zweite Ausflug und nun ist die Libelle wohl auf dem Weg zu einem anderen Gewässer.


Samstag, 16. Juni 2012

Gerüchte sorgen für Traffic auf den Portalen und Blogs

Vor einiger Zeit habe ich beschrieben, wie stark in einem Blog Gerüchte beachtet werden und wie stark andere Posts (http://meierb.blogspot.ch/2012/05/geruchte-bewegen-die-welt.html). Daraufhin habe ich ein anderes Gerücht gepostet und war erst enttäuscht, dass meine Theorie nicht funktioniert. Das Gerücht wurde nämlcih nicht so richtig wahrgenommen. Es war aber wie das erste Gerücht ein "Schläfer". Auch dort dauert es fast 2 Monate bis zum Höchststand. Jetzt - nach einigen Wochen sieht die Statistik so aus:

Die orange Kurve ist das erste Gerücht um die Pentax K-5, die grüne Kurve ist das zweite Gerücht um die Pentax K-3, welches völlig frei erfunden war. Die pinke Kurve zeigt das Interesse am nächsthäufigsten Post. Das erste Gerücht ist nun tot.

Interessant ist, dass der absolut häufigste Aufruf des Blogs am 18.5.2012 stattfand. Da muss ein Fotografie-Portal einen Link auf dieses Blog veröffentlicht haben. Anders lässt sich diese Spitze nicht erklären. Fast 180 Personen besuchten das Blog und zwei haben sogar etwas hingeschrieben (heisst das: 1% der Besucher schreiben etwas, der Rest schweigt). Jetzt ist auch klar, warum hier fast niemand etwas kommentiert. Ich habe keine 100 Benutzer pro Tag...

So - I still keep on posting!

Der Hintergrund in Makroaufnahmen

Ich bin jeweils froh, wenn ich etwas interessantes vor die Linse kriege und dieses Objekt scharf abgebildet ist.


Wenn ich das entstandene Bild dann auf dem Bildschirm ansehe, dann stört mich oft etwas im Hintergrund des Bildes. Das führt bei mir immer mehr dazu, das ich immer erst auch den Hintergrund ansehe und erst dann das wichtige Objekt scharfstelle.


Auch auf diesem Bild stört das hellgrüne Blatt hinter dem Flügel etwas, zumal es fast die gleiche Form hat.

Dadurch entgeht mir dann natürlich öfters das eigentliche Objekt :( . Wenn ich dann aber ein Bild habe, dann gefällt es mir dann umso mehr.

Hier weitere Beispiele:


 Bei diesen beiden Bildern ist das Licht unterschiedlich (links letztes Abendlicht, rechts Morgenlicht) Beides wirkt gut, finde ich.

 Beim Dritten Bild ist der Hintergrund etwas unruhig, zusammen mit den Farben der Blühte funktioniert das Bild aber einigermassen.

 Links stört der Hydrant. Das habe ich im Sucher gar nicht bemerkt. Rechts stören etwas die hellen Flecken.

 Das sechste Bild geht gar nicht, da der Hintergrund nun echt stört.




Die letzten 3 Bilder sind alle etwas "schwierig". Der unruhige Hintergrund verträgt sich überhaupt nicht mit dem filigranen Vordergrund.

Was für die ganze Fotografie gilt: Auch bei der Makrofotografie sucht man immer auch den richtigen Hintergrund.

Makrobilder und Polfilter

In der Landschaftsfotografie ist die Verwendung des Polfilters bei vielen Fotografen stark verbreitet. In der Makrofotografie weiss ich nichts darüber. So habe ich heute einige Versuche vorgenommen.

Ergebnisse:


 Die Farben ändern sich wenig. Ausnahmen höngen wohl eher vom Chip der Kamera ab. Bei meiner Kamera gibt es Unterschiede bei blau und violett.


 Hier ist im Hintergrund eine Wasserfläche. Dort sieht man Unterschiede.



Hier sieht man Unterschiede bei der Reflexion des Lichtes an Blättern und Stengeln im Hintergrund.



Bei diesen 2 Bildern gibt es die grössten Unterschiede: Der Hintergrund ist unscharf, da sind die Farben total unterschiedlich ausgefallen. Auch bei den Blau un Violett-Tönen sind die Unterschiede augenfällig.

Fazit: Es lohnt sich wohl in bestimmten Situationen, den Polfilter einzusetzen. Manchmal stört er eher, da die Belichtungszeit, resp. die Blende darunter "leidet".