Montag, 29. Oktober 2012

Pfaffenhütchen

Ich bin erklärter Fan dieses einheimischen Strauches. Die Früchte sind während des Winters ein willkommener Farbtupfer. Die Kombination von rot mit orange ist etwas gewagt, aber es passt!








Sonntag, 21. Oktober 2012

Astrotracing mit Pentax



Der GPS-Empfänger von Pentax für die K-5 beherrscht das Astrotracing. Damit sind Belichtungszeiten bis 5 Minuten möglich, ohne dass die Sterne als Striche dargestellt werden. Das ist gut für die Sterne, aber schlecht für den Vordergrund:


Deshalb muss man ein Bild für den Vordergrund ohne Astrotracer machen und dann aus 2 Bildern eines machen. Dazu benutze ich dann GIMP.


Das Resultat sieht dann etwa so aus:


Für da nächste Bild habe ich über 50 Bilder zu je 30 Sekunden zusammengefügt. Dazwischen gab es jeweils eine Pause von 3-7 Sekunden. Zusammen sind das über 30 Minuten Sternenbewegung.


Hier ein 360 Grad-Panorama.




Mittwoch, 3. Oktober 2012

Weissabgleich bei Nachaufnahmen und Panoramen

Bei Panoramen habe ich begonnen die Einstellung der Farbtemperatur von Hand vorzunehmen. Und zwar stelle ich die Kamera auf Tageslicht ein. Es passiert so nicht mehr, dass an den beiden Rändern links und rechts eines Panoramas die Kamera automatisch andere Einstellungen vornimmt. Bei den folgenden Beispielen würde das dort ziemlich sicher passieren, da die Felsen die Automatik verleiten.


Sonnenaufgang auf der Schrattenfluh bei der Heftihütte.


Auch bei Nachtaufnahmen ist das eine gute Sache. Da ich im RAW-Format fotografiere, kann ich immer noch später immer noch die Farbtemperatur korrigieren.


Die Gemeinde Flühli bei Nacht.



Mittwoch, 26. September 2012

Pentax Vollformatkamera (fullframe) als Nachfolge der K5 II oder IIs

Die K5 II oder K5 IIs sind angekündigt und wohl bald in den Geschäften. Die Updates setzen meiner Meinung nach an den richtigen Punkten an: Autofokus-Geschwindigkeit, fehlender Tiefpassfilter für die feinen Details. Vielleicht leistet der Sensor noch mehr. Mehr braucht es eigentlich nicht. Bei den Objektiven gibt es schon noch Luft nach oben, auch bei Pentax.
Viel wird über FF bei Pentax spekuliert. Meiner Meinung nach geht das nur, wenn auf den beweglichen Sensor verzichtet wird, weil das Bajonett im Durchmesser nicht weit genug ist. Vor allem Sony und Canon haben deutlich mehr Platz. Also müsste die Shake Reduction auch ins Objektiv wandern. Dann müssten neue Objektive her. Die kann eine kleine Firma wie Pentax aber nicht liefern. Höchstens in Zusammenarbeit mit Sigma, Tokina und Tamron. Oder man müsste die SR in einen 1.4-fach Adapter für DA-Objektive integrieren.
Das sind aber beides nicht die gewünschten Lösungen mit Zukunft. Also wird FF für Pentax nicht Realität werden, so gerne die Firma diesen Wunsch auch erfüllen würde. Sie kann nicht.
Wenn man bei DxO.com nachschaut, dann ist der Vorteil einer Nikon D600 gegenüber einer K5 sehr gering. Genau 1,5 Blenden bei der ISO-Empfindlichkeit (ISO 1000 auf ISO 3000). Andere Werte sind immer noch identisch, obwohl die Pentax 2 Jahre alt ist.
Wer also eine FF-Kamera möchte, wird bei Canikon und Sony fündig. Mit den entsprechenden Objektiven ist man dort ab 3500.- dabei (Nikon D600 und 1:2.8 24-70). Es kann aber auch deutlich teuerer werden. Dabei muss noch festgehalten werden, dass diese Objektive leistungsmässig eigentlich gar nicht auf die Leistung der Kameras abgestimmt sind. Es sind einfach die einzigen, welche halbwegs mithalten.
Für Pentax gibt es nur die Mittelformat-Schiene mit den noch teureren Kameras und Objektiven oder vielleicht eine Variante mit einem quadratischen Sensor wie ich das in einem anderen Artikel beschrieben habe. Der Artikel ist etwas speziell, weil er mehr auf das Phänomen "Gerücht" eingeht, das mit der Zeichnung meinte ich aber ziemlich ernst.

Sonntag, 23. September 2012

Die Eiablage von Libellen


Diese Libellen legen ihre Eier bis zu einem halben Meter über der Teich-Wasserfläche im Moos, auf Steinen und auf Holzbrettern scheinbar wahllos ab. Das muss ziemlich anstrengend sein, hin und wieder ruhen sie sich an einem Ast aus. Sie lassen sich fast nicht stören. Die Eiablage hat Vorrang vor allen Gefahren.



Fast dreist, ich konnte der Libelle das Objektive fast aufs Auge drücken. Mehr als 1:1 geht nicht - ich habe keine Zwischenringe, auch keinen Umkehrring. Das Resultat ist aber trotzdem ziemlich eindrücklich.


Das auf den Kauwerkzeugen ist übrigens nicht das Spiegelbild des Fotografen. Die Schnauze konnte ich dann doch nicht polieren ;-)

Dienstag, 11. September 2012

Autofokus an der Pentax K5 bei lichtstarken Objektiven

Ich habe ein lichtstarkes Zoom (16-50, 1:2.8) gekauft und war etwas enttäuscht, dass beim Einschalten die Kamera nicht immer scharf gestellt hat. Vor allem, wenn das Umgebungslicht schwach war. Jetzt habe ich herausgefunden, dass der Zentrale Autofokus-Punkt sehr schnell und präzise arbeitet. Es handelt sich wohl um einen Kreuzsensor, besonders geeignet für lichtstarke Objektive. Andere Kameramarken haben deutlich mehr Kreuzsensoren eingebaut. Die neuen Canon Kameras haben sogar doppelte Kreuzsensoren, einen für Blende 2.8, den andern für 5.6. Nach meinen Erfahrungen funktioniert bei der Pentax K5 der Autofocus bis Blende 4 wohl keine so grosse Rolle, DIe Scharfstellung erfolgt rasch und genau. Deshalb werde ich jetzt öfters auf den zentralen Autofokuspunkt umschalten (müssen).
Ein Workaround besteht darin, einfach den Entfernungsring an den Anschlag bei Unendlich zu drehen. Dann funktioniert der Autofokus bei allen Einstellungen. Deutlich besser als die erste Lösung.

Update:
Die definitive Lösung bestand in der Reparatur des Objektivs. Der Autofocus verabschiedete sich nicht auf einen Schlag, sondern ganz allmählich. Das mit dem Kreuzsensoren ist Quatsch.

Sonntag, 12. August 2012

Bewegung der Sterne


Für diese Foto habe ich 16 Bilder à je 30 Sekunden verwendet. Das Speichern der Bilder dauert ein paar Sekunden, dann folgt die nächste Aufnahme. Die Bilder decken die Bewegung der der Sterne innerhalb von ca. 9 Minuten ab.

Sonntag, 1. Juli 2012

Wie kommt aus der kleinen Larve eine so grosse Libelle?

Ja, diese Frage stellt man sich, wenn man die relativ kleine Larve sieht und dann das riesige Insekt, welches schlüpft.

Aber es stimmt schon. Hier eine Bilderreihe. Die Entwicklung dieser Libelle ist verlangsamt, weil es a) sehr kalt war und b) weil es regnete. An Anfang war es noch hell genug für Fotos mit dem natürlichen Licht. Später habe ich dann das wiederholt, was Andi und ich vor 30 Jahren mit 2 kleinen Blitzgeräten gebastelt haben ;-) Sieht einfach etwas moderner aus und ist dafür etwas teurer und nennt sich Ringblitz - obwohl - da sind auch nur 2 Blitzröhren eingebaut.

11:40 Uhr

Die Libelle rechts ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht viel grösser als die Larve. Ich war zu diesem Zeitpunkt in der Kirche ;-). Die Flügel sind durch die Körperflüssigkeit schon fast aufgespannt. Die Libelle ist noch ganz transparent und die Farben sind noch recht blass.


12:25 Uhr

Jetzt ist das Abdomen schon stark verlängert.


13:30 Uhr

 Intermezzo mit Regen.

18:24 Uhr
Die leere Larve ist weggeräumt, der Start verzögert sich. Eine halbe Stunde später ist die Libelle weg. Im Verlauf des Nachmittags hatte ich übrigens den Eindruck, dass jemand die Stängel weggeschnitten hat. Das hat aber der Regen übernommen und die Halme durch das Gewicht der Regentropfen einfach auf die Seite gebogen.

Samstag, 30. Juni 2012

Die Verwandlung einer Libellenlarve

Erst habe ich zufällig die Libelle an einem Froschöffel-Stengel entdeckt. So unbeweglich sieht man das Tier kaum. Wieso es sich nicht bewegt, habe ich erst später entdeckt: Die Vierfleck-Libelle ist eben erst geschlüpft und nun trocknet erst der Chitinpanzer.

Libelle an Froschlöffel-Stengel

Dass es im Teich Libellenlarven gibt, habe ich angenommen. Gesehen habe ich bisher keine. Bis heute. Da habe ich total verschlammtes Exemplar entdeckt. Die Tiere sind sehr gut getarnt. Siehst du das Tier im nächsten Bild?

Libellenlarve im Teich

Hier eine Vergrösserung. Welche Libelle wohl daraus schlüpfen wird?

Vergrösserung der Libellenlarve

Auf diesem Bild sieht man recht gut, wie hoch hinauf die Larve geklettert ist, bevor die Libelle geschlüpft ist.
 
Larve und geschlüpfte Libelle

Die Libelle steht nun kurz vor dem ersten Flug


Nach dem Trocknen der erste Start. dieser endete mit einem unfreiwilligen Bad. Wäre die Libelle ohne Hilfe wohl ertrunken? Nach einer Rettungsaktion musste sich die Libelle wieder trocknen lassen.

Minuten nach der oberen Foto die Wasslandung

trocknen auf dem Steg

 Nach dieser Episode gelang dann der zweite Ausflug und nun ist die Libelle wohl auf dem Weg zu einem anderen Gewässer.


Samstag, 16. Juni 2012

Gerüchte sorgen für Traffic auf den Portalen und Blogs

Vor einiger Zeit habe ich beschrieben, wie stark in einem Blog Gerüchte beachtet werden und wie stark andere Posts (http://meierb.blogspot.ch/2012/05/geruchte-bewegen-die-welt.html). Daraufhin habe ich ein anderes Gerücht gepostet und war erst enttäuscht, dass meine Theorie nicht funktioniert. Das Gerücht wurde nämlcih nicht so richtig wahrgenommen. Es war aber wie das erste Gerücht ein "Schläfer". Auch dort dauert es fast 2 Monate bis zum Höchststand. Jetzt - nach einigen Wochen sieht die Statistik so aus:

Die orange Kurve ist das erste Gerücht um die Pentax K-5, die grüne Kurve ist das zweite Gerücht um die Pentax K-3, welches völlig frei erfunden war. Die pinke Kurve zeigt das Interesse am nächsthäufigsten Post. Das erste Gerücht ist nun tot.

Interessant ist, dass der absolut häufigste Aufruf des Blogs am 18.5.2012 stattfand. Da muss ein Fotografie-Portal einen Link auf dieses Blog veröffentlicht haben. Anders lässt sich diese Spitze nicht erklären. Fast 180 Personen besuchten das Blog und zwei haben sogar etwas hingeschrieben (heisst das: 1% der Besucher schreiben etwas, der Rest schweigt). Jetzt ist auch klar, warum hier fast niemand etwas kommentiert. Ich habe keine 100 Benutzer pro Tag...

So - I still keep on posting!

Der Hintergrund in Makroaufnahmen

Ich bin jeweils froh, wenn ich etwas interessantes vor die Linse kriege und dieses Objekt scharf abgebildet ist.


Wenn ich das entstandene Bild dann auf dem Bildschirm ansehe, dann stört mich oft etwas im Hintergrund des Bildes. Das führt bei mir immer mehr dazu, das ich immer erst auch den Hintergrund ansehe und erst dann das wichtige Objekt scharfstelle.


Auch auf diesem Bild stört das hellgrüne Blatt hinter dem Flügel etwas, zumal es fast die gleiche Form hat.

Dadurch entgeht mir dann natürlich öfters das eigentliche Objekt :( . Wenn ich dann aber ein Bild habe, dann gefällt es mir dann umso mehr.

Hier weitere Beispiele:


 Bei diesen beiden Bildern ist das Licht unterschiedlich (links letztes Abendlicht, rechts Morgenlicht) Beides wirkt gut, finde ich.

 Beim Dritten Bild ist der Hintergrund etwas unruhig, zusammen mit den Farben der Blühte funktioniert das Bild aber einigermassen.

 Links stört der Hydrant. Das habe ich im Sucher gar nicht bemerkt. Rechts stören etwas die hellen Flecken.

 Das sechste Bild geht gar nicht, da der Hintergrund nun echt stört.




Die letzten 3 Bilder sind alle etwas "schwierig". Der unruhige Hintergrund verträgt sich überhaupt nicht mit dem filigranen Vordergrund.

Was für die ganze Fotografie gilt: Auch bei der Makrofotografie sucht man immer auch den richtigen Hintergrund.

Makrobilder und Polfilter

In der Landschaftsfotografie ist die Verwendung des Polfilters bei vielen Fotografen stark verbreitet. In der Makrofotografie weiss ich nichts darüber. So habe ich heute einige Versuche vorgenommen.

Ergebnisse:


 Die Farben ändern sich wenig. Ausnahmen höngen wohl eher vom Chip der Kamera ab. Bei meiner Kamera gibt es Unterschiede bei blau und violett.


 Hier ist im Hintergrund eine Wasserfläche. Dort sieht man Unterschiede.



Hier sieht man Unterschiede bei der Reflexion des Lichtes an Blättern und Stengeln im Hintergrund.



Bei diesen 2 Bildern gibt es die grössten Unterschiede: Der Hintergrund ist unscharf, da sind die Farben total unterschiedlich ausgefallen. Auch bei den Blau un Violett-Tönen sind die Unterschiede augenfällig.

Fazit: Es lohnt sich wohl in bestimmten Situationen, den Polfilter einzusetzen. Manchmal stört er eher, da die Belichtungszeit, resp. die Blende darunter "leidet".