Sonntag, 9. Oktober 2011

Neue Version von PanoramaStudio 2 Pro


Heute wollte ich wieder einmal ein Panorama mit RAW-Dateien machen. Die Farben der Bilder meiner Pentax K-x waren ziemlich falsch. Ach ja - die Kamera wird ja nicht unterstützt. Aber vielleicht gibt es ein Update.
Das Update unterstützt sogar 64-Bit und ist auch für Mac OS X ab 10.5 erhältlich. Auch sonst hat sich wieder einiges getan. Natürlich unterstützt die Software nun auch die Pentax K-x.
Für den Test habe ich eine alles andere als perfekte Bilderreihe genommen. Kein fixer Weissabgleich, nur fixe Belichtungszeit, kein Stativ.
Zwischen den einzelnen Bildern gibt es einen beträchtlichen Unterschied in der Farbtemperatur. Das Resultat kann man sehen, wenn man auf das Bild links oben klickt. Ein neues Register/Fenster öffnet sich im Browser. Das neue Register/Fenster kann jederzeit geschlossen werden und man ist wieder zurück in diesem Post.



In den folgenden Bildern sieht man noch die Farbfehler vor dem Zusammenfügen. Diese wurden vom Programm automatisch behoben. Nur einzelne Bilder habe ich manuell im Programm etwas heller oder dunkler gemacht.
Die Software ist also immer noch meine erste Wahl. Die Resultate sind - meiner Meinung nach - sehr gut. Link

Donnerstag, 6. Oktober 2011

RawTherapee

Ein Gratis-Programm entwickelt RAW-Dateien verschiedener Kamera-Hersteller. Dabei ist das Programm für Windows. Mac OS X und für Linux erhältlich. Allerdings wird in Linux aus den offiziellen Repositories nur in der Version 3.x alpha installiert. In dieser Version fehlt aber z. B. der LAB-Teil.
Das kann umgangen werden, indem ein privates Repository hinzugefügt werden:
"Highly explosive!" heisst das Repository auf https://launchpad.net/~dhor/+archive/myway/+packages.

Und so wird das Repository zugänglich gemacht:
Ubuntu Software-Center -> Bearbeiten -> Software-Quellen... -> Register "Andere Software" -> Hinzufügen

"http://ppa.launchpad.net/dhor/myway/ubuntu natty main" für Ubuntu 11.4

Dann gibt man im Ubuntu Software-Center nach einer Aktualisierung RawTherapee ein. Man wählt dann die Stable Version 3.X oder die Unstable Version 4.x. Beide kann man über die Einstellungen eindeutschen.

Montag, 27. Juni 2011

Kugelpanoramen

Diese Art der Panoramen kenne ich seit einiger Zeit. Vor einiger Zeit habe ich diese Kugelpanoramen in Google Earth entdeckt. Das war der Punkt, wo ich unbedingt diese Möglichkeit ausprobieren wollte.

Kugelpanorama des Garten hinter dem Haus Eden
Objektiv
Erst musste das entsprechende Objektiv beschafft werden. Welches?
  • Pentax 10-17
  • Sigma 4,5 oder 8
  • Sigma 8-16 oder 10-20
  • Pelang 8
  • ...

Da gibt es genug Fallstricke und Möglichkeiten. Die einen Objektive sind gar keine Fischaugen, sondern Weitwinkelobjektive. Und wie wirkt sich die Brennweite bei Crop-Sensoren aus?
Meine Lösung: Sigma 8mm 1:4 EX auf eBay für etwas über 500.-. Immer noch teuer, das Objektiv ist aber seinen Preis wert.
Das Objektiv gehört zur DG-Serie. Das heisst, dass die Objektive für Vollformat-Kameras gerechnet sind. Dort ist das Objektiv ein Zirkumpolar-Fischauge. Das Bild wird mit 180 Grad aus Kreis abgebildet. Wenn das Objektiv an einer Pentax-, Sigma- oder Nikon-Kamera eingesetzt wird, dann bildet das Objektiv 180 Grad nur noch über die lange Bilddiagonale ab.

Kameraeinstellungen
Die Kamera stellt man auf den manuellen Modus und misst die Belichtung so, dass die Sonne nicht im Bild zu sehen ist. Damit schiesst man dann die Bilder. Den automatischen Weissabgleich und die automatisch Scharfstellung schaltet man aus. Die Blende ist idealerweise 11 oder 8.

Bilder machen
Bei der Vollformat und bei der Crop-Version reichen 4 Bilder für ein Kugelpanorama aus. Nach der Anleitung habe ich mit der Fadenmethode brauchbare Ergebnisse erhalten. Allerdings habe ich die Methode etwas modifiziert: Die Kamera halte ich ca. 60 Grad schräg. 2 Bilder mache ich leicht aufwärts, 2 weitere leicht nach unten geneigt. Einen Nodalpunktadapter habe ich nicht. Ich werde vielleicht selber etwas basteln. Das braucht es bestimmt dann, wenn die Belichtungszeiten länger werden.

Software
Ohne Software geht aber in diesem Fall nichts. Ich habe das Demo von PTGUI heruntergeladen und getestet und bald brauchbare Resultate erhalten. Das ist mir bei Hugin nicht gelungen. Cool ist auch das Feature mit dem einfachen Maskieren von störenden Schatten, etc. Das heisst, man muss die Pro-Version kaufen. Die Software ist nicht gerade billig.
Vor der Verwendung der Bilder in PTGUI lasse ich diese wie üblich durch Lightroom 3. Da korrigiere ich die notwendigen Sachen.
Es stellt sich die Frage, wie die Bilder dann im Webbrowser sichtbar gemacht werden können. Dazu muss man in PTGUI unter Tools -> Publish to Website das gerechnete Bild einladen und dann ausgegeben werden. Es entstehen ca. 14 Teilbilder, eine HTM-Seite, ein Java-Script wird gespeichert. Alle diese Dateien werden auf einen FTP-Server kopiert und dann wird ein Link auf die HTM-Seite gemacht. Das wars.

Ergebnisse
Link 1, Link 2, Link 3, Link 4 auf 360cities.net
Ich hoffe, diese 4 Bilder tauchen bald in Google Earth auf. Das ist das erklärte Ziel. Deshalb munter anklicken und für Trafic sorgen. Vielleicht hilft es.

Donnerstag, 23. Juni 2011

Bilder machen und später den Schärfepunkt festlegen

Unter diesen Links verbirgt sich etwas neues: Ein Kamera, welche Bilder machen soll, bei welchen man zu einem beliebigen Zeitpunkt per Software den Schärfeebene einstellen kann: Link und Blog
Das tönt erst einmal fantastisch. Der Fotograf hält einfach auf ein Objekt und drückt ab. Keine Scharfstellung, nur die Belichtung sollte stimmen. Das würde dann vieles verändern...

Insekten

Ich fotografiere die Blumen und Insekten im Garten mit einer Pentax K20D mit angeschraubten Handgriff und dem Sigma Makro 1:2.8 105mm. Als Blitz kommt ein Sigma EM-140DG zum Einsatz. Die Scharfstellung erfolgt manuell, die Belichtung ist auf "X" (1/180) mit der Blende 11, ISO 200 eingestellt.



Die Bilder werden im RAW-Format gemacht. Bei Pflanzen im Schatten ist Blende 8 besser, die Tiefenschärfe nimmt dann allerdings noch mehr ab.


So kann ich mich voll auf das Bild konzentrieren. Und da gibt es genug Hürden zu nehmen. Nach dem Fotografieren  hilft mir Lightroom 3 bei der Sichtung der Bilder. Vor allem die Taste "X" ("als abgelehnt festlegen"). "C" und "N" sind ebenfalls hilfreich.


Samstag, 4. Juni 2011

Was macht Oloneo so besonders?

Oloneo ist eine besondere HDR-Software. Das habe ich schon in anderen Beiträgen geschrieben. Aber wieso? Oloneo unterscheidet sich von Photomatix und anderen Programmen dadurch, dass ich gleich das Ergebnis sehe. Ich werde also nicht mit 32-Bit-Bildern konfrontiert, wo ich dann das Tonemapping von Hand machen muss. Ich kann das Histogramm nehmen, die Stärke der HDR-Wirkung einstellen und dann mit Kontrast, Belichtung, Schatten und Sättigung arbeiten, wie ich mir das in Lightroom oder anderen RAW-Konvertern gewohnt bin. Die Resultate sind wohl auch deshalb so überzeugend.


Die Arbeitsschritte sind intuitiv:
  • Zuerst wird die gewünschte HDR-Wirkung eingestellt.
  • Dann regelt man den Kontrast so, dass keine Hellen oder dunklen Stellen abgeschnitten werden, resp. dass die hellen und dunklen Stellen verstärkt werden.
  • Anschliessend wird die Belichtung korrigiert.
  • Nun folgt die Helligkeit. Damit verstärkt man die dunklen oder die hellen Bereiche.
  • Am Schluss kann man die Sättigung regeln.
Manchmal stelle ich die Belichtungskorrektur an die zweite Stelle. Das ist dann der Fall, wenn das Histogramm eine einigermassen "normale" Verteilung der Helligkeitswerte anzeigt. Oft ist das Histogramm allerdings recht flach und hat manchmal links und rechts Spitzen. Dann ist zuerst der Kontrast zu  regeln.



Das Programm arbeitet auch im Batch-Modus, wobei man das Programm so einstellen kann, dass das Bild vor dem Speichern immer angezeigt wird. Dann können noch Korrekturen vorgenommen werden.
Einfach richtig gut gelöst!
Mit dem Batch-Modus habe ich in wenigen Stunden mehrere hundert  Bilder neu aus 3 Rohbildern erstellen lassen. Das Ergebnis überzeugt mich, vor allem, wenn man möglichst realitätsnahe Resultate erhalten möchte (also ohne die typischen überzogenen und übersteuerten HDR-Effekte). Nach einigen Jahren konnte ich nun einige Bilder zum ersten Mal überhaupt entwickeln, dass man diese ohne zu erschrecken, ansehen kann.

Falter

Ohne Trick und doppelten Boden, ohne Software, nur mit der Kamera ;-)


Mittwoch, 1. Juni 2011

Stscking oder grosse Blende

Wie bekommt man das bessere Resultat: mit Stacking oder mit Blende 32? In der Folge sind je ein Bild mit Blende 32 und ein Bild, entstanden aus vielen Teilbildern, abgebildet. Beim ersten Paar sieht man beim Stacking-Bild in der Mitte einen purpurnen Farbsaum.



Für Stacking spricht die bessere Bildschärfe in den Details. Dafür entstehen oft Farbsäume um Kanten herum. Vermutlich müsste man vor dem Stacking Bereiche, welche sehr unscharf sind, auf den einzelnen Teilbildern transparent machen, damit diese nicht eingerechnet werden. So könnte man die Säume vermeiden.

Bei den nächsten Bilder erkennt man die grössere Schärfe des Stacking-Bildes.



Aber es nicht so, dass jedes Resultat, welches mit Stacking erzeugt wird, einfach so überzeugend wirkt. Man braucht ziemlich viel Erfahrung und Geduld.

Montag, 30. Mai 2011

Olonea - letzte Beta vor dem Release

Ich habe mir die letzte Version der Software "Oloneo" wieder angeschaut und bin immer noch begeistert. Da kommt eine Software, welche sehr realitätsnahe HDR-Bilder liefert - falls man das haben will. Presets sind jetzt integriert. Hier einige Beispiele:





Alle Bilder habe ich aus 4-jährigen Bildserien hergestellt. Bisher habe ich die Bilder noch nie so hin gekriegt wie mit Oloneo. Da man immer die finale Version sieht, fällt es leicht, alles auszuprobieren. Alles geht sehr einfach von der Hand.

Foto-Stacking

Auf Kalenderblättern findet man immer wieder Makro-Bilder mit einer sehr grossen Schärfentiefe. Das ist eigentlich nur mit sehr kleinen Blenden zu machen, wenn überhaupt. Dafür gibt es aber Software. Zu. Beispiel "Heliocon focus". Bevor aber die Software zum Zuge kommt, muss man viele Fotos schiessen, zwischen denen man den Fokus ein klein wenig verschiebt. Bei meinem Sigma 105 Makro ist das ein Millimeter in Drehrichtung zwischen jedem Bild. Wenn das genug genau gemacht wird, rechnet die Software flugs aus jedem Bild die scharf abgebildeten Bereiche und erstellt daraus ein Bild mit grosser Schärfentiefe.



Das klappt recht gut, wenn das Stativ wirklich stabil ist und sich kein Lüftchen bewegt.


Zum Vergleich Bilder mit der Blende 8. 



Weitere Fehlerquellen: Wenn Bereiche im Bild unscharf bleiben, dann entstehen flächenhafte Bereiche, welche man gut als Flecken auf dem Resultat sehen kann.Das sieht man beim nächsten Bild am Rand recht gut.



Montag, 25. April 2011

Geo-Tagging in Lightroom

Gestern habe ich mich zum ersten Mal nach Lightroom 4.0-Gerüchten umgesehen, weil ich eine Geo-Tagging-Funktion in Lightroom vermisse. Das nachdem mir Mänu Aperture auf seinem Mac vorgeführt hat. Dann habe ich gemerkt, dass man gar nicht warten muss, denn es gibt den Programmierer Jeffrey Friedl. Dieser programmiert einfach alles selber, was in Lightroom fehlt: Jeffrey’s “GPS-Support” Geoencoding Plugin for Lightroom. Dieses Plug-in ermöglicht es direkt aus Lightroom 3 heraus, die Koordinaten in die Metadaten des Bildes einzufügen. Dabei werden zusätzliche Metadaten-Felder verwendet. GPS-Daten aus anderen Quellen werden so nicht überschrieben. Sollen die durch das Plug-in eingefügten Metadaten exportiert werden, dann muss man das beim Export in die EXIF-Daten eintragen lassen. Das gleiche Tool übernimmt diese Aufgabe.


Zugegeben, ein Beispiel, bei welchem sich nicht überprüfen lässt, ob das Bild tatsächlich am eingeblendeten Ort befindet. Es zeigt aber, dass mit dem Plug-in "LR/Mogrify 2" Felder aus EXIF, IPTC und auch aus anderen Datenquellen verwendet werden können. Hier ist die "Beschreibung", die Koordinatenangabe und die Höhe über Meer aus Felder entnommen und automatisch in den Bilderrahmen eingefügt worden.
Und - es gibt noch mehr Plug-ins in Lightroom. Nun kommt mir wieder in den Sinn, dass ich mir vorgenommen habe, etwas an die Programmierer zu überweisen... Was ich jetzt auch getan habe.

Montag, 4. April 2011

Belichtung - Helligkeit - Schwarz

Es ist nicht einfach, diese Regler genau auseinanderzuhalten. Manchmal scheinen Helligkeit und Belichtung das Gleiche zu bewirken. Im Internet habe ich eine Illustration gefunden, welche die Unterschiede aufzeigt. Leider weiss ich die URL nicht mehr, wo ich diese Grafik gestohlen habe.

  
Das, was zwischen den dicken schwarzen Linien dargestellt ist, wird im Histogramm angezeigt. Bei der Belichtung befindet sich der Anker ausserhalb des Histogramm-Bereiches. Deshalb ist es möglich, dunkle Werte "abzuschneiden". Bei der Helligkeit verhält es sich anders. Da ist der Ankerpunkt am linken Ende des Histogramms. Die dunklen Werte "türmen" sich am linken Rand auf, verden aber nicht abgeschnitten.

Mir wenigstens hilft diese Darstellung bei der Arbeit mit Lightroom, etc.

Freitag, 1. April 2011

Neue Beta von Oloneo

Unter folgendem Link kann man eine neue Beta herunterladen. Die Benutzerführung ist zwar immer noch Englisch oder Französisch, aber das Programm wird allmählich richtig gut. Neu ist eine Option für möglichst realistische HDR-Bilder. Diese Option hat mir jetzt bei einigen Bildern geholfen, brauchbare Resultate zu erzeugen. Oloneo hat auch in der Oberfläche des Programms gewonnen.






Wer sich registriert, soll die Version 1.0 zu speziellen Konditionen bekommen. Wer weiss.

Sonntag, 20. März 2011

Ein interessantes Zubehörteil für eine SLR

Hier ein Link zum "ALETTA DSLR STABILIZER" von Yvon Bourque. Das Ding dient dazu, dass die Frontlastige Kamera nicht auf das Objektiv kippt, es dient als Stativ (mit Wasserwage), als Handgriff und als Wagenheber. Gut, das letzte stimmt nicht. Das wäre etwas, das ich vielleicht selber herstellen (lassen) möchte. Dass ich da nicht selber drauf gekommen bin ;-)

Rahmen für Bilder automatisch erstellen


Wie Jostein Øksne erstellen viele Fotografen Rahmen um ihre Bilder. Meist verstärkt dieser Rahmen die Wirkung der Bilder. Ich habe dann hier mal nachgefragt. Die Antwort lautete dann so: "The frame is made with an 'Action' in Photoshop. My starting point was a freebie 'mat & frame' action I found somewhere through Google, which I tweaked to match the colour theme of the blog."
Ich habe weder Photoshop noch kann ich Action-Scripts erstellen. So habe ich tapfer weitergesucht und ich bin dann endlich fündig geworden. Der Schlüssel waren englische Suchbegriffe.


Da ja nicht viele Leute dieses Blog sehen, kann man ja mit dem eigenen Namen mal etwas dick auftragen ;-) .
Diesen Rahmen habe ich in Lightroom 3 mit Hilfe eines Plug-ins. Dieses heisst "LR/Mogrify".

1/125  f 8.0  ISO 200
Dabei kann der Rahmen ins eigentliche Bild eingefügt oder das Bild kann aussen erweitert werden. Eine Kombination beider Effekte ist auch denkbar. Mit diesem Tool bin ich zufrieden, obwohl man mit Schatten noch mehr erreichen könnte. Ein Dank geht an den Programmierer.

1/750  f1.9  ISO 200
Wenn es jemanden interessiert, wie man 2 Zeilen mit unterschiedlichen Schriftgrösssen erstellt, dann darf man nachfragen.
Bilder für den Ausdruck kann man in Lightroom mit Board-Mitteln erstellen. Dort können Rahmen und Erkennungstafel erstellt werden. Hier ein Beispiel zum Herunterladen.