Mittwoch, 13. Oktober 2010

Erweiterte Tiefenschärfe

Besonders im Nahbereich ist es nicht möglich, dass die Schärfentiefe beliebig erweitert werden kann. Auch nicht mit geschlossener Blende.
Dieses Problem kann man mit Software umgehen, indem man eine Reihe von Fotos schiesst, bei welchen die Schärfeebene immer etwas korrigiert wird. Zuerst wird auf den Hintergrund scharf gestellt, dann wird die Schärfeebene immer weiter nach vorne korrigiert bis der Vordergrund scharf ist.
Je nach Objekt entstehen 6-30 Bilder. Damit das möglich ist, muss sehr genau gearbeitet werden.  Hier ein Versuch, bei dem letzte Bedingung nicht so ganz gestimmt hat ;-)

Ansatzweise sieht man aber trotzdem die Wirkung. Ach ja, ohne Software geht es nicht. In diesem Fall habe ich die Saftware "Combine ZP" verwendet. Es gibt auch eine kommerzielle Software: "Helicon Focus". Dass die linke orange Frucht nicht scharf abgebildet ist, liegt daran, dass sie auf keinem der Bilder scharf ist, welche zum Kombinieren zur Verfügung gestanden haben. Also: Bevor die Software besser sein muss, müssen die Basisbilder besser sein, damit das Resultat überzeugender ist ...

Update 23.6.2011: CombineZP scheint wohl auf Grund einiger Updates nicht  auf XP und Windows 7 lauffähig zu sein. Es erscheinen Fehlermeldungen beim Start, welche die Ausführung des Programms verhindern. So bleibt nur noch Helicon Focus.

Dienstag, 5. Oktober 2010

Oloneo HDI gegen Photomatix und Lightroom

Achtung! Da kommt eine tolle Software auf uns zu: Oloneo Photoengine. Den Tipp zu diesem Programm habe ich hier gefunden.

Es ist ein RAW-Entwickler, ein HDR Tonemapper, ein HDR Denoiser und ein HDR Relighter (3 Bilder mit unterschiedlicher Beleuchtung können beliebig zusammen gemischt werden).
Das Programm bringt in Sekunden auf den Bildschirm, was in Photomatix dauern kann. Ein RAW-Bild wird zügig eingelesen. Und das Bild wird recht rasch in ein 16- oder 8-Bit Bild gerendert.

Mein erster Eindruck: Das Programm ist schnell (auch in einer virtuellen Maschine), einfach zu bedienen und erzeugt ein beeindruckendes Resultat.

Hier sind 3 Fotos mit je 2 EV Belichtungsunterschieden.

+2 EV
-2 EV
0 EV
Bis am 1.11. ist die Betaversion zu testen. Was das Programm dann kostet? Keine Ahnung.

-2 EV in Lightroom 3.2 entwickelt
0 EV in Lightroom 3.2 entwickelt
+2 EV in Lightroom 3.2 entwickelt
In Photomatix 3.2 entwickelt und Tonemapping erstellt.
In Oloneo 1.0 beta entwickelt und Tonemapping erstellt.

Ein Beurteilung fällt in dieser Grösse der Bilder schwer. Deshalb hier einige Ausschnitte.


Bei den ersten 3 Bildern sieht man an den Rändern der Bäume deutlich, ob die Bilder in Lightroom 3.2 aufgehellt oder abgedunkelt wurden. Das Rauschen ist beim ersten Bild in den dunklen Stellen deutlich sichtbar.

Das sieht man bei den letzten 2 Bildern mit Photomatix und Oloneo nicht. Oloneo scheint aber deutlich schärfer zu arbeiten oder das Programm schärft beim Export nach.

Im Vergleich zu Lightroom 3.2 ist das Bild mit den gewählten Einstellungen sehr ähnlich, allerdings ist bei starker Vergrösserung bei Oloneo das geringere Bildrauschen in den dunklen Stellen klar zu erkennen.

Hier sieht man auch die Grenzen eines RAW-Entwicklers wie Lightroom. Die dunklen Stellen können nicht beliebig aufgehellt werden. Es entstehen hässliche Ränder an Stellen mit einem starken Kontrast. Zudem sind das Luminanz- und das Farbrauschen sind deutlich sichtbar. Da sind die HDR-Programme im Vorteil.

Aus meiner Sicht hat das Programm Oloneo Potential.

Montag, 4. Oktober 2010

Neue Kameras von Pentax

Als Nummer 6 unter den grössten Kameraherstellern bringt Pentax 2 neue Kameras auf den Markt, welche aber nicht ganz neu sind. Es handelt sich um Kameras mit wichtigen Verbesserungen im Vergleich zu den Vorgängermodellen (k-x und K-7). Beide Kameras scheinen diese (meine) Hoffnungen zu erfüllen.

Von Lichtfänger
Von Lichtfänger

Beide Kameras sind gegenüber ihren Vorgängern verbessert: Bildfolgegeschwindigkeit, Rauschverhalten, Autofokusgeschwindigkeit

K-r: Autofokuspunkt wird im Sucher angezeigt -> wichtig
K-5: Sony-Sensor -> wichtig

Eine Kamera mit elektronischem Sucher wie die Samsung NX, die Olympus oder die Sony NEX gibt es bei Pentax noch nicht. Auch keine Vollformat-Kamera. Dafür eine Mittelformatkamera.

Objektive gibt es auch einige neue. Das ist das neue 35mm Objektiv und ein Zoom mit 18-135mm. Beide sind wettergeschützt und als Kitobjektive recht preiswert.

Lightroom 3.2

Die Software mit der Versionsnummer 3.X hat für mich gegenüber der Version 2.X im Alltag deutliche Verbesserungen parat. Häufig verwende ich die folgenden Funktionen:

Objektivkorrekturen: Dabei geht es mir um das manuelle Transformieren der Bilder. Die senkrechten Linien werden dabei parallel gestellt.

Die Luminanz Rauschreduzierung: Dieser Regler zeigt beeindruckende Korrekturen der Luminanz. Jetzt weiss ich endlich, was Luminanz genau ist...

Das führt automatisch dazu, dass ich andere Software deutlich weniger oft verwende.

Die Pentax k-x verwende ich mittlerweile fast ohne Bedenken bis zu ISO 3200. Die Korrektur der Luminanz regle ich in Lightroom. Allerdings gehen dann viele Details verloren. Der Kompromiss zwischen Luminanz und Detailschärfe ist nicht ganz einfach zu finden.

Stromversorgung für Pentax k-x

Die Stromversorgung ist bei der Pentax k-x ein Thema, solange man keine Batterien, sondern Akkus verwendet. Bei den Akkus habe ich jetzt eine Lösung für mich seit ich die folgenden Akkus verwende: Ansman energy NiMH2850 mAh. Damit habe ich an 4 Tagen rund 700 Fotos gemacht, dabei habe ich die Bilder auch auf dem Display angeschaut. Nur Filme habe ich nicht gedreht. Diese Akkus kann ich sehr empfehlen.