Sonntag, 14. November 2010

Pentax K-5

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Zwei neue Kameras sind auf den Markt gekommen. Das Gehäuse der grösseren ist dasselbe wie bei der K-7, das der kleineren (k-r) entspricht etwas der k-x. Beide sind in den Test gut weggekommen.
2 Sachen sind bei der K-7 nicht so super: Das Bildrauschen bei höheren ISO-Zahlen und der Autofokus.
Beides scheint nun deutlich besser geworden zu sein. Und zwar wie!

Hier ein Test eines französischen Tests. Offenbar wird dort seit längerer Zeit regelmässig die Fähigkeiten der Autofokus-Einheiten der Kameras getestet.
Hier liegt nun die K-5 auf der Höhe der neuen Nikon D7000 sowie der Canon D60. Immer noch hinter einer Canon D1000, einer D7, D300s, etc. Aber immerhin...

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Das DxO-Labor bescheinigt der K-5 eine sehr gute Bildqualität. Plötzlich sind in den 5 ersten Plätzen aller Kameras 2 Pentax-Kameras dabei. Die K-5 hat da unglaublich gut abgeschnitten. Besser noch als die Nikon D7000.

Da reibt man sich fast die Augen, wenn nur noch die Nikon D3s (eine Vollformatkamera) vor der Pentax liegt.

Nicht ganz so gute Werte gibt es beim Aufzeichnen von Videos. Das macht die Nikon und die Canon D60 besser. Diese wenden einen anderen Codec an (h.264).  Wenn man nicht hauptsächlich filmt, dann kann man das verschmerzen.

Da könnte man schon auf den Gedanken kommen, Geld für einen Kauf auf die Seite zu legen ;-) .

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Mittwoch, 13. Oktober 2010

Erweiterte Tiefenschärfe

Besonders im Nahbereich ist es nicht möglich, dass die Schärfentiefe beliebig erweitert werden kann. Auch nicht mit geschlossener Blende.
Dieses Problem kann man mit Software umgehen, indem man eine Reihe von Fotos schiesst, bei welchen die Schärfeebene immer etwas korrigiert wird. Zuerst wird auf den Hintergrund scharf gestellt, dann wird die Schärfeebene immer weiter nach vorne korrigiert bis der Vordergrund scharf ist.
Je nach Objekt entstehen 6-30 Bilder. Damit das möglich ist, muss sehr genau gearbeitet werden.  Hier ein Versuch, bei dem letzte Bedingung nicht so ganz gestimmt hat ;-)

Ansatzweise sieht man aber trotzdem die Wirkung. Ach ja, ohne Software geht es nicht. In diesem Fall habe ich die Saftware "Combine ZP" verwendet. Es gibt auch eine kommerzielle Software: "Helicon Focus". Dass die linke orange Frucht nicht scharf abgebildet ist, liegt daran, dass sie auf keinem der Bilder scharf ist, welche zum Kombinieren zur Verfügung gestanden haben. Also: Bevor die Software besser sein muss, müssen die Basisbilder besser sein, damit das Resultat überzeugender ist ...

Update 23.6.2011: CombineZP scheint wohl auf Grund einiger Updates nicht  auf XP und Windows 7 lauffähig zu sein. Es erscheinen Fehlermeldungen beim Start, welche die Ausführung des Programms verhindern. So bleibt nur noch Helicon Focus.

Dienstag, 5. Oktober 2010

Oloneo HDI gegen Photomatix und Lightroom

Achtung! Da kommt eine tolle Software auf uns zu: Oloneo Photoengine. Den Tipp zu diesem Programm habe ich hier gefunden.

Es ist ein RAW-Entwickler, ein HDR Tonemapper, ein HDR Denoiser und ein HDR Relighter (3 Bilder mit unterschiedlicher Beleuchtung können beliebig zusammen gemischt werden).
Das Programm bringt in Sekunden auf den Bildschirm, was in Photomatix dauern kann. Ein RAW-Bild wird zügig eingelesen. Und das Bild wird recht rasch in ein 16- oder 8-Bit Bild gerendert.

Mein erster Eindruck: Das Programm ist schnell (auch in einer virtuellen Maschine), einfach zu bedienen und erzeugt ein beeindruckendes Resultat.

Hier sind 3 Fotos mit je 2 EV Belichtungsunterschieden.

+2 EV
-2 EV
0 EV
Bis am 1.11. ist die Betaversion zu testen. Was das Programm dann kostet? Keine Ahnung.

-2 EV in Lightroom 3.2 entwickelt
0 EV in Lightroom 3.2 entwickelt
+2 EV in Lightroom 3.2 entwickelt
In Photomatix 3.2 entwickelt und Tonemapping erstellt.
In Oloneo 1.0 beta entwickelt und Tonemapping erstellt.

Ein Beurteilung fällt in dieser Grösse der Bilder schwer. Deshalb hier einige Ausschnitte.


Bei den ersten 3 Bildern sieht man an den Rändern der Bäume deutlich, ob die Bilder in Lightroom 3.2 aufgehellt oder abgedunkelt wurden. Das Rauschen ist beim ersten Bild in den dunklen Stellen deutlich sichtbar.

Das sieht man bei den letzten 2 Bildern mit Photomatix und Oloneo nicht. Oloneo scheint aber deutlich schärfer zu arbeiten oder das Programm schärft beim Export nach.

Im Vergleich zu Lightroom 3.2 ist das Bild mit den gewählten Einstellungen sehr ähnlich, allerdings ist bei starker Vergrösserung bei Oloneo das geringere Bildrauschen in den dunklen Stellen klar zu erkennen.

Hier sieht man auch die Grenzen eines RAW-Entwicklers wie Lightroom. Die dunklen Stellen können nicht beliebig aufgehellt werden. Es entstehen hässliche Ränder an Stellen mit einem starken Kontrast. Zudem sind das Luminanz- und das Farbrauschen sind deutlich sichtbar. Da sind die HDR-Programme im Vorteil.

Aus meiner Sicht hat das Programm Oloneo Potential.

Montag, 4. Oktober 2010

Neue Kameras von Pentax

Als Nummer 6 unter den grössten Kameraherstellern bringt Pentax 2 neue Kameras auf den Markt, welche aber nicht ganz neu sind. Es handelt sich um Kameras mit wichtigen Verbesserungen im Vergleich zu den Vorgängermodellen (k-x und K-7). Beide Kameras scheinen diese (meine) Hoffnungen zu erfüllen.

Von Lichtfänger
Von Lichtfänger

Beide Kameras sind gegenüber ihren Vorgängern verbessert: Bildfolgegeschwindigkeit, Rauschverhalten, Autofokusgeschwindigkeit

K-r: Autofokuspunkt wird im Sucher angezeigt -> wichtig
K-5: Sony-Sensor -> wichtig

Eine Kamera mit elektronischem Sucher wie die Samsung NX, die Olympus oder die Sony NEX gibt es bei Pentax noch nicht. Auch keine Vollformat-Kamera. Dafür eine Mittelformatkamera.

Objektive gibt es auch einige neue. Das ist das neue 35mm Objektiv und ein Zoom mit 18-135mm. Beide sind wettergeschützt und als Kitobjektive recht preiswert.

Lightroom 3.2

Die Software mit der Versionsnummer 3.X hat für mich gegenüber der Version 2.X im Alltag deutliche Verbesserungen parat. Häufig verwende ich die folgenden Funktionen:

Objektivkorrekturen: Dabei geht es mir um das manuelle Transformieren der Bilder. Die senkrechten Linien werden dabei parallel gestellt.

Die Luminanz Rauschreduzierung: Dieser Regler zeigt beeindruckende Korrekturen der Luminanz. Jetzt weiss ich endlich, was Luminanz genau ist...

Das führt automatisch dazu, dass ich andere Software deutlich weniger oft verwende.

Die Pentax k-x verwende ich mittlerweile fast ohne Bedenken bis zu ISO 3200. Die Korrektur der Luminanz regle ich in Lightroom. Allerdings gehen dann viele Details verloren. Der Kompromiss zwischen Luminanz und Detailschärfe ist nicht ganz einfach zu finden.

Stromversorgung für Pentax k-x

Die Stromversorgung ist bei der Pentax k-x ein Thema, solange man keine Batterien, sondern Akkus verwendet. Bei den Akkus habe ich jetzt eine Lösung für mich seit ich die folgenden Akkus verwende: Ansman energy NiMH2850 mAh. Damit habe ich an 4 Tagen rund 700 Fotos gemacht, dabei habe ich die Bilder auch auf dem Display angeschaut. Nur Filme habe ich nicht gedreht. Diese Akkus kann ich sehr empfehlen.

Samstag, 20. März 2010

Thumbnails im Windows-Explorer von RAW-Bildern

RAW-Bilder werden im Windows-Explorer nicht angezeigt. Auf 32-Bit Systemen hilft das Programm "RAW Shell Extender 0.4" weiter. Das Programm wird zwar vom Programmierer nicht mehr unterstützt, funktioniert aber schnell und problemlos. Nicht aber in der 64-Bit-Welt.
Dort habe ich jetzt "FastPicture Viewer WIC Codec Pack 1.7" eingesetzt. Dieses Programm funktioniert bisher problemlos. Das Programm ist eine grosse Hilfe im Alltag.

Montag, 8. Februar 2010

DxO Optics Pro und Pentax-Kameras

Bis jetzt habe ich dieses Programm nicht gekauft, weil es nur wenige Objektiv-Module für Pentax-Kameras gibt. Da ist es halt einfacher als Besitzer von Canon-, Nikon- und Sony-Kameras. Die optische Verzeichnungen und die Vignettierung des Objektivs muss halt von Hand korrigiert werden.
Nun - auf die anderen Möglichkeiten der Software möchte ich halt nicht verzichten. So habe ich die Software gekauft und installiert.

Der Rauschfilter ist deutlich sichtbar besser als derjenige von Lightroom. Vor allem aber kann man einfacher als bei anderen Programmen Bildverzerrungen korrigieren (parallele Linien und Trapezkorrekturen) sowie bei extremen Weitwinkelbildern die Proportionen der dargestellten Objekte am Rand etwas schmaler machen und sie somit den Objekten in der Bildmitte anpassen. Das Aufhellen der dunklen Bildbereiche kann in 3 Stufen vorgenommen werden.

Einige Funktionen macht man besser in Lightroom. Aber das ist eher Geschmacksache.

Übrigens ist es möglich, die entwickelten Bilder direkt als JPG, TIFF oder DNG an Lightroom weiterzugeben und dort zu importieren. Ein Workflow könnte also so funktionieren:
A) Mit RAW-Daten
1) Geotagging mit Geosetter vornehmen.
2) Korrekturen an der Bildgeometrie machen. Als "DNG" nach Lightroom exportieren.
2) Weitere Korrekturen in Lightroom vornehmen.

B) Mit JPG-Daten
1) Geotagging mit Geosetter vornehmen.
2) Korrekturen an der Bildgeometrie machen. Als "JPG" nach Lightroom exportieren.
2) Weitere Korrekturen in Lightroom vornehmen.

Geotagging mit dem iPhone und Geosetter

Wenn man schon ein iPhone besitzt, möchte man doch gerne die Photos einer beliebigen Kamera mit Koordinaten versehen.

Zuerst die iPhone App "Trails" herunterladen und unter Einstellungen die Mindestgenauigkeit wählen. 150m ist eher viel, vielleicht besser 100m. Den Kartentyp auf "Topo + Radwege" setzen und unter Export die eigene Mailadresse einfügen.
Wichtig: Uhren des iPhone und der Kamera synchronisieren [dazu gibt es noch keine App ;-)].
Dann muss man in der App "Trails" einen neuen Pfad und einen passenden Namen eingeben. Anschliessend wird die Aufzeichnung des Pfades gestartet. Nach der Tour wird die Aufzeichnung gestoppt und per Mail verschickt [unten links in der App]. Am PC wird dann die Mail öffnen und die Datei mit der Extension *.gpx in das Import-Verzeichnis ablegen [siehe weiter unten].

Die Bilder werden aus der Kamera oder von der Speicherkarte in ein temporäres Import-Verzeichnis kopiert/verschoben. [Geosetter hat bei meiner 8 GB SD-Card ein Problem mit dem Schreiben der Koordinaten in das Bild. Es dauert bei mir sehr lange. Auf der Harddisk ist das kein Problem mehr.]

Das Programm "Geosetter" von der Homepage herunterladen und installieren [Windows]. Dann wird die Anwendung gestartet. Im Menü "Bilder" wird der Pfad auf das Import-Verzeichnis gesetzt [Doppelklick]. Die Bilder werden nun eingelesen. Mit "Alt + V" setze ich die Darstellung auf "Liste". Der Überblick ist so etwas besser. Im Menü "Bilder" muss man den Eintrag "Synchronisieren mit GPS Datendateien..." anklicken und anschliessend die gewünschte *.gpx Datei ausgewählt werden. Es können auch "alle vorhandenen Dateien" ausgewählt werden. Wichtig ist, dass man noch einmal überprüft, ob die Uhren wirklich synchron laufen. Andernfalls kann unten im Dialogfeld komfortabel eine Korrektur vorgenehmen. Wenn alles stimmt, werden die Bilder mit kleinen blauen Fähnchen auf der Route eingetragen.
Die Bilder, welche geändert werden sollen, werden rot eingefärbt. "Bilder -> Änderungen speichern" schreibt die Änderungen in die Bilddatei. Dabei werden Sicherheitskopien gemacht. Die Sicherheitskopien können vor dem Import z. B. in Lightroom gelöscht werden, denn diese werden ebenfalls importiert.

Optionen:
Man kann ein oder mehrere Bilder in der Liste markieren und Doppelklicken. Dann können Daten zum Fotografen oder andere Daten eingeben werden.

Man kann auch die Fähnchen auf der Karte doppelklicken und dort die "Aufnahmerichtung hinzufügen".

Alle diese Daten werden ebenfalls gespeichert.