Samstag, 4. Juni 2011

Was macht Oloneo so besonders?

Oloneo ist eine besondere HDR-Software. Das habe ich schon in anderen Beiträgen geschrieben. Aber wieso? Oloneo unterscheidet sich von Photomatix und anderen Programmen dadurch, dass ich gleich das Ergebnis sehe. Ich werde also nicht mit 32-Bit-Bildern konfrontiert, wo ich dann das Tonemapping von Hand machen muss. Ich kann das Histogramm nehmen, die Stärke der HDR-Wirkung einstellen und dann mit Kontrast, Belichtung, Schatten und Sättigung arbeiten, wie ich mir das in Lightroom oder anderen RAW-Konvertern gewohnt bin. Die Resultate sind wohl auch deshalb so überzeugend.


Die Arbeitsschritte sind intuitiv:
  • Zuerst wird die gewünschte HDR-Wirkung eingestellt.
  • Dann regelt man den Kontrast so, dass keine Hellen oder dunklen Stellen abgeschnitten werden, resp. dass die hellen und dunklen Stellen verstärkt werden.
  • Anschliessend wird die Belichtung korrigiert.
  • Nun folgt die Helligkeit. Damit verstärkt man die dunklen oder die hellen Bereiche.
  • Am Schluss kann man die Sättigung regeln.
Manchmal stelle ich die Belichtungskorrektur an die zweite Stelle. Das ist dann der Fall, wenn das Histogramm eine einigermassen "normale" Verteilung der Helligkeitswerte anzeigt. Oft ist das Histogramm allerdings recht flach und hat manchmal links und rechts Spitzen. Dann ist zuerst der Kontrast zu  regeln.



Das Programm arbeitet auch im Batch-Modus, wobei man das Programm so einstellen kann, dass das Bild vor dem Speichern immer angezeigt wird. Dann können noch Korrekturen vorgenommen werden.
Einfach richtig gut gelöst!
Mit dem Batch-Modus habe ich in wenigen Stunden mehrere hundert  Bilder neu aus 3 Rohbildern erstellen lassen. Das Ergebnis überzeugt mich, vor allem, wenn man möglichst realitätsnahe Resultate erhalten möchte (also ohne die typischen überzogenen und übersteuerten HDR-Effekte). Nach einigen Jahren konnte ich nun einige Bilder zum ersten Mal überhaupt entwickeln, dass man diese ohne zu erschrecken, ansehen kann.

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