Dieser Schritt kann bei einigen Kameras bis zu Belichtungszeiten von 30" abgeschaltet werden (Pentax k-x geht). Der Menüpunkt heisst dann ungefähr "Rauschreduzierung bei Langzeitbelichtungen" oder so ähnlich. Bei einigen Kameras kann man das aber nicht ausschalten (geht bei der K20D nicht). Bei einigen Kameras kann man das auch bei Langzeitbelichtungen jenseits der 30"-Grenze abschalten (bei der Pentax K-5 soll das gehen).
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| Sterne über Escholzmatt; 30", F 4, 12mm Fisheye (180 Grad SW-NO [oben]). Der Baum oben im Bild ist das "Höch". |
Wenn man also längere Belichtungen machen will, muss man immer noch die Zeit hinzurechnen, welche durch die Erstellung des Dunkelbildes verbraucht wird. Dazu muss die Kamera aber nicht unbeweglich bleiben, aber man darf zum Beispiel nicht in einen warmen Raum gehen. Das verfälscht die Umweltbedingungen.
Wenn man mit B (bulb) fotografiert (z. B. 30 Minuten), dann muss man also noch einmal 30 Minuten warten. Das braucht dann auch doppelt so viel Strom.
Langzeitbelichtungen (mehrere Minuten oder Stunden) bei Digitalkameras sind kritisch, da der Vorgang recht viel Strom braucht. Man kann sich dadurch behelfen, dass man eine Mehrfachbelichtung macht (geht bei Pentax K20D und k-x) oder wenn man mehrere Bilder macht und diese in einer Bildbearbeitung montiert. Die Teilbilder werden auf verschiedenen Ebenen eingefügt und dann (z. B. in GIMP) über "Nur Aufhellen" verknüpft. Dann werden von jeder Ebene nur die hellen Stellen übernommen. Das geht gut bei Sternen, etc.
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| Printscreen aus GIMP |







